Marjane Satrapi

*1969 in Teheran, lebt heute in Paris. Sie ist als Kinderbuch-Illustratorin, Comiczeichnerin und Filmerin tätig. Die mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Satrapi gilt als eine der einflussreichsten Zeichnerinnen der jüngeren Comicgeschichte. "Persepolis" ist mit über einer Million verkaufter Bücher weltweit zu einem der erfolgreichsten Comics avanciert. Auch eine von Marjane Satrapi produzierte, gleichnamige Filmversion wurde zu einem Welterfolg. Zur Zeit arbeitet sie an einem neuen Film.

Beitrag in Wikipedia über Marjane Satrapi

Marjane Satrapi im Gespräch mit Andreas Platthaus (F.A.Z.)
"Marjane Satrapi hasst die Klischees über ihre Heimat. Der Westen sehe nur den Tschador und wisse nichts von der stolzen iranischen Kultur." Matthias Nass, Die Zeit
PERSEPOLIS 1
ISBN 978-3-907055-74-8
164 Seiten, schwarzweiss, 17 x 24 cm, Halbleinenband

SFr. 36.00/Euro 28.00


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PERSEPOLIS ist die erfolgreichste Graphic Novel im deutschen Sprachraum. Die gebürtige Iranerin Marjane Satrapi emigrierte 1994 nach Frankreich und wurde dort immer wieder mit Vorurteilen über ihre Heimat konfrontiert. Sie entschloss sich, Geschichte und Gegenwart des Iran in Comicform zu erzählen. Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erzählt die Autorin von der islamischen Revolution von 1979 und den Krieg mit dem Irak – und zwar in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache.

"Vor allem ist Marjane Satrapi, die nie Comiczeichnerin werden wollte, eine aussergewöhnliche Comiczeichnerin. Die Souveränität, mit der sie die Sprache des Mediums spricht, sucht gerade auch unter den 'professionellen' Vertretern des Fachs ihresgleichen - und das, obwohl sie keine stilistisch prägnante oder anderweitig herausragende Grafikerin ist." Jens Balzer, Berliner Zeitung

"Marjane Satrapi ist die erste orientalische Comic-Zeichnerin überhaupt, die internationale Erfolge verzeichnen kann." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Sie zeichne, sagt Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, ihre Familiengeschichte nicht für iranische Leser, sondern für jene westliche Welt, die gewissermassen vor lauter Kopftüchern die Vielfalt der realen Gesichter des Iran nicht sehe." Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung

"Persepolis" ist bereits auf Französisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Holländisch erschienen.


Erschienen: 2004


Persepolis – der Film

Über 250.000 Besucher hat der Film Persepolis im deutschsprachigen Raum 2008 in die Kinos gelockt! Im Rennen um den begehrten Oscar in der Sparte "Animationsfilm" unterlag Persepolis zwar dem kommerziell erfolgreicheren Ratatouille, doch bedachten die Franzosen Persepolis mit einem César für das beste Erstlingswerk.

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PERSEPOLIS 2
ISBN 978-3-907055-82-3
192 Seiten, schwarzweiss, 17 x 24 cm, Halbleinenband

SFr. 39.80/Euro 39.80


leseprobe
Ohne Integrität gegenüber sich selbst gibt es keine gesellschaftliche Integration! Sagt sich Marjane in Wien, wo sie von ihren Eltern am Ende des ersten Bandes hingeschickt wurde, um dem iranisch-irakischen Krieg zu entkommen. Doch nach vier Jahren Zerrissenheit zwischen Heimweh und europäischer Jugendkultur kehrt sie nach Teheran zurück, nachdem sie die letzten drei Monate in Wien als Obdachlose verbracht hatte. Doch im Iran gilt sie nun als dekadent und wird mit den täglichen Widerwärtigkeiten des islamischen Regimes konfrontiert. So beschliesst sie, nachdem sie Kunst studiert hatte und verheiratet gewesen war, Mann und Land zu verlassen, und zieht 1994 wieder nach Europa. Sie ist nirgendwo mehr zuhause...

Erschienen: 2004

Rarität, nur noch über den Verlag erhältlich.

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HUHN MIT PFLAUMEN
ISBN 978-3-03731-006-9
96 Seiten, schwarzweiss, 17 x 24 cm, Halbleinenband

SFr. 24.80/Euro 19.80


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Teheran 1958. Nasser Ali Khan, ein sagenhafter Tar-Spieler (Tar= traditionelle Laute aus dem Iran) will sterben, weil seine Frau im Streit sein unersetzliches Instrument zerbrochen hat. Er beschliesst, sich hinzulegen und auf den Tod zu warten. Nicht einmal seine Lieblingsspeise Huhn mit Pflaumen kann ihn davon abhalten. In HUNH MIT PFLAUMEN erzählt Marjane Satrapi die letzten acht Tage im Leben ihres Grossonkels Nasser Ali Khan wie ein orientalisches Märchen.

2012 von Marjane Satrapi mit Mathieu Almaric, Chiara Mastroianni und Isabella Rossellini in den Hauptrollen verfilmt. Zum Trailer

Erschienen: 2006

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STICHELEIEN
ISBN 978-3-907055-97-7
136 Seiten, schwarzweiss, 17 x 24 cm, Halbleinenband

SFr. 29.80/Euro 22.00


leseprobe
Nach einem guten Essen im Hause Satrapi begeben sich die Männer zum Mittagsschlaf und die Frauen in die Küche. Marjane muss sich um den Samowar kümmern. Endlich unter sich, reden die Frauen frisch drauflos, ganz nach dem Motto: “Über andere zu reden verschafft dem Herzen Luft!” Da wird kein Thema ausgelassen, ob Drogen, Männer, Sex, oder heisse Tipps, wie man seine Jungfräulichkeit wieder herstellen kann.
Marjane Satrapi bietet uns einen spannenden und humorvollen Einblick in den Alltag der bürgerlichen Frauen Teherans.

"Marjane Satrapi hasst die Klischees über ihre Heimat. Der Westen sehe nur den Tschador und wisse nichts von der stolzen iranischen Kultur.” Matthias Nass / Die Zeit

Erschienen: 2005

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